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Die Geschichte des Champagneweins Fossilienblätter beweisen, daß es schon im Tertiär Reben in der Champagne gab. Beim Einmarsch der Römer in diese Region waren es wahrscheinlich die Legionen Julius Cäsars, die den Champagnewein entdeckten, als sie sich dort niederliehen. Der Weinbau wurde danach stark ausgebaut und der Weinhandel entwickelte sich. Mehrere Chroniken berichten, daß Saint-Remi (Bischof von Reims, der 496 König Chlodwig getauft hatte) auf wundersame Weise Wein aus einem leeren Faß fließen ließ. |
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Im Mittelalter gaben die Handelsmessen der Champagne den Händlern aus ganz Europa die Möglichkeit, die stillen Weine aus der Champagne zu kosten und zu kaufen. So lernten ihn auch der französische Adel und ausländische Fürsten und Könige anläßlich der Krönungen der Könige Frankreichs in Reims lieben. Zu dieser Zeit hatte jedoch der Wein der Champagne wenig Ähnlichkeit mit dem, den wir heute so schätzen. Erfolglos waren die Anstrengungen geblieben, mit seiner natürlichen Gärung fertigzuwerden, seine Klarheit dabei zu bewahren und seine Launen zu bezwingen. Einigen Männern aus der Champagne (insbesondere Dom Pérignon, Kellermeister und Prokurator der Abtei von Hautvillers, Ende des 17. Jahrunderts), die die Kunst des Verkostens mit der Geduld eines Forschers vereinten, gelang es schließlich die Gärungsprozesse unter Kontrolle zu bringen und einen Klaren Wein mit anhaltendem Schaum zu gewinnen. Der Champagne, den wir heute so hoch anerkennen, war geboren. |
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Er wurde sofort beliebt und berühmt. Alle könige und Kaiser, die Aristokratie ganz Europas waren von ihm begeistert und erwählten ihn zum Wein des Festes und der guten Laune. Die bekanntesten Dichter lobten seine Verdienste und erkannten in ihm den Wein des Geistes; Voltaire sagte dazu: "Die perlende Frische dieses Weines offenbart der Franzosen heitere Lenhensart. " |
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Um eine Steigerung der Produktion sicherzustellen, wurden die Erfahrungen der Erfinder verbessert, indem präzise Herstellungsmethoden festgelegt, bruchsichere Flaschen produziert und Naturkorken generell eingesetzt wurden. Darüberhinaus verstärkten die Winzer ihre Anstrengungen in der Auswahl der besten Rebsorten und legten die entsprechenden Rebschnittmethoden fest. Andererseits bemühten sich die Champagne-Häuser um eine immer gelungenere Zusammenstellung der Cuvées und gingen auf Eroberong der entferntesten Märkte. Ab 1820 nahmen die Champagne-Umsätze einen solchen Aufschwung, daß Millionen Flaschen die Kellereien von Reims, Épernay und Ay verließen. Heutzutage hat der Ruf des Champagne weltweite Geltung. In allen Ländern der Welt wächst die Zahl seiner Liebhaber und sie wissen, daß er nur aus einem streng begrenzten Weinbaugebiet innerhalb der alten französischen Provinz Champagne stammen kann. |
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Dieser Wein, dessen Ursprung so weit zurückreicht und in gewisser Hinsicht geheimnisvoll bleibt, ist ein strahlendes Symbol für Eleganz und Raffinement geworden. In einer unruhigen Welt vermittelt er Freude, Frieden und Hoffnung.
Mail to : Champagne Rodez |
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